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Akai MPC Live

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Seit Januar 2017 ist endlich das Akai MPC Live auf dem Markt, zu welchem es schon länger Gerüchte gegeben hatte. Selbst Prototypen wollten Insider vom neuen MPC gesichtet haben, inzwischen ist es kaufbare Realität.

Es folgt den Modellen MPC Renaissance, Studio und Touch und ist ein Standalone-Gerät. Das hatten die Fans des Herstellers lange erwartet.

  1. Akai MPC Live: Was kann das neue Music Production Center?
  2. Vorzüge des MPC Live von Akai
  3. Akai MPC Live: die Philosophie
  4. Wichtige technische Spezifikationen

Akai MPC Live: Was kann das neue Music Production Center?

Zunächst einmal folgt das Akai MPC Live in Teilen den Vorgängern, das Gehäuse ähnelt dem des MPC Touch. 16 anschlagdynamische RGB-Pads sind mit an Bord, sie sind typischerweise 4 × 4 angeordnet. Für die Bedienung hat Akai ein 18 cm Multitouch-Farbdisplay geschaffen, das mit seiner Zoom-Funktion die Eingaben erleichtert. Samples und Sequenzen lassen sich hiermit grafisch darstellen, das Editieren ist noch simpler geworden. Per Data-Rad gelingt auch die Dateneingaber sehr leicht. Wichtige Features sind:

  • MPC Software 2.0 (kein PC erforderlich)
  • vollfarbiges 7 Zoll Multi Touch Display
  • PC/Mac-kompatibel
  • LI-Ion-Akku für vier Stunden Laufzeit
  • zwei 6,35 mm Klinkeneingänge
  • RCA (Turntable) Eingänge mit Ground-Klemme
  • je 2 x MIDI in/out
  • Audio out: 6 x 6,35 mm Klinke
  • Kopfhörer: 3,5 mm Klinke
  • Speicher: 16 GB intern
  • 10 GB Material von Capsun Pro Audio, TOOLROOM, MVP Loops, Loopmaster, CR2 Records und anderen
  • 2,5” SATA-Anschluss für SSD oder HDD)
  • 2 x USB-A 3.0 und SD-Kartenslot

Vorzüge des MPC Live von Akai

Der beliebte Workflow der Vorgängerversion Touch blieb erhalten, hinzu kommen wirklich richtungsweisende Möglichkeiten bei der Performance. Auch die akkugetriebene Standalone Funktionalität wird die Anwender erfreuen. Die MPC Software 2.0 gilt als sehr leistungsstark, das Akai MPC Live dürfte im Studio und auch mobil auf der Bühne allen aktuellen Anforderungen genügen. Durch das hochauflösende Display in vollen Farben und mit Multi Touch Funktion wird die Bedienung einfach: Das Editieren von MIDI Events und Step Sequenzen oder das Hinzufügen diverser Effekte ist nun ebenso unkompliziert möglich wie Sampeln, Arrangieren und Mixen. Gleichzeitig erweist sich das Akai MPC Live als portabel und leistungsstark, seine Vielseitigkeit durchbricht die immer noch bestehende Grenze zwischen Performance und Musikproduktion. Damit kann dieses Music Production Center endlich in einem roadtauglichen, sehr kompakten Gehäuse vielfältigste kreative Funktionen unterbringen. Der erweiterte Workflow inspiriert, die Portabilität revolutioniert den Einsatzbereich.

Akai MPC Live: die Philosophie

Die Music Production Center gingen aus den MIDI-Sequenzern hervor, wurden aber immer anspruchsvoller. Akai musste sie daher umbenennen, aus Midi Production wurde das Music Production Center, was praktischerweise kein anderes Kürzel erfordert. Die begehrten MPC Grund-Funktionen blieben beim Akai MPC Live erhalten, die Bedienung soll aber so unkompliziert ablaufen, wie es nur irgendwie denkbar ist. Hinzu kommt die Standalone-Funktion. Für die Bedienung genügen vier druckempfindliche Regler, ein größerer, frei zuweisbarer Regler und 16 anschlagdynamische, druckempfindliche RGB-Pads. Nützliche Features sind Note Repeat, 16 Level, Full Level und Transport Controls. Die Konnektivität macht das MPC Live wirklich flexibel, die sechs symmetrischen Ausgänge ermöglichen den Anschluss an alle erdenklichen Geräte wie Studio Monitore, Mixer, Aufnahmegeräte und vieles mehr. An die RCA-Eingänge passt durch die Ground Klemme ein Turntable, an die beiden symmetrischen Eingänge für die 6,35 mm Klinke können Synthesizer, Mixer oder Drum Computer angeschlossen werden. Hinzu kommen die MIDI Anschlüsse. Dadurch integriert sich das Akai MPC Live in jedes Setup und kann sogar die Zentrale sein.

Wichtige technische Spezifikationen

Die anschlagdynamischen und druckempfindlichen Pads mit ihrer RGB-Hintergrungbeleuchtung liegen auf acht Bänken, die über den Pad-Bank Taster erreichbar sind. Auch die vier Q-Link Regler sind berührungsempfindlich, ihre Szenen erreicht der Anwender via Q-Link Tasten. Ein Regler mit Druckfunktion genügt für die Navigation und Selektion, 22 dedizierte Function-Taster haben eine rote, gelbe oder grüne Hintergrundbeleuchtung. Das LED Display ist exakt 5.9 x 3.7 Zoll groß, die maximale Aufnahme-Auflösung beträgt im Standalone Modus 24 bit und 44.1 kHz, im Controller Modus sind es 24 bit und 96 kHz. Die CPU ist ein 1,8 GHz Quad-Core, 2 GB RAM unterstützen die Performance. Bluetooth 4.0 ist mit an Bord, die Stromversorgung erfolgt über 6 V DC Netzteil (3 A Center Positiv). Das Akai MPC Live misst 42,4 x 22,4 x 69 cm und wiegt 2,7 kg.

Informationen zum Hersteller:

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