PRS Guitars - Lineup für 2018

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Mit Spannung warten die Fans von Paul Reed Smith jedes Jahr, welche neuen Kreationen der Meister auf der NAMM im Januar präsentiert. In den letzten Jahren wurde das auch für den Normalverdiener interessanter, denn PRS hält längst nicht mehr nur hochpreisige Modelle parat.

Es sind die erschwinglichen, aber dennoch hochwertigen Modelle der SE-Reihe. Der erste Blick geht trotzdem auf die in den USA gefertigten Modelle der sogenannten Core Line.

  1. PRS Custom 24-08 - Überarbeitung eines Klassikers
  2. Ein Upgrade für die Mittelklasse
  3. SE Standard
  4. SE Custom
  5. Siebensaiter in Serie
  6. SE Chris Robertson
  7. Modellpflege auf hohem Level

PRS Custom 24-08 - Überarbeitung eines Klassikers

In der Core Line gibt es 2018 nicht so viele Änderungen wie noch 2017, völlig neue Modelle sucht man zumindest Stand heute vergeblich. Doch PRS-Fans horchen immer auf, wenn die Designer Hand an die PRS überhaupt legen: die Custom 24. Unter ihrem Namen vereinen sich mittlerweile einige Modelle, die vormals Sondereditionen oder Kreationen des Private Stock (des Custom-Shop von PRS) waren. So darf man mittlerweile sowohl Custom 24 als auch Custom 22 mit Piezo wie auch eine Custom 24 mit Tremolo von Floyd Rose bestaunen. Seit einigen Jahren kennt man bei PRS auch die 408. Dieses Modell hielt ein für beide Humbucker unabhängiges Coil-Splitting über zwei Mini-Kippschalter parat. Die Custom-Modelle werden dagegen per Fünfwegschalter bedient, der zwar einzelne Spulen der Humbucker anzapft, aber immer als Kombination mit mindestens einer weiteren Spule des anderen Tonabnehmers.

Auf der Custom 24-08 hingegen werden die beiden Humbucker nach Art der 408 verdrahtet, nämlich ein Dreiwegschalter kombiniert mit zwei Mini-Switches. Daher auch der Name, denn es ergeben sich 8 verschiedene Kombinationen. Besonders ist hierbei, dass beide Tonabnehmer einzeln als Singlecoil angewählt werden können, aber eben auch die Kombinationen im Mix. Kurzum, die 24-08 bietet alle Varianten, die die reguläre Custom 24 bereithält, darüber hinaus aber noch drei weitere Sounds. PRS reagiert damit auf die zahlreichen Aufrufe seiner Fans, die sich diese Möglichkeit immer wieder über Private Stock realisieren ließen und schon seit einiger Zeit als Serienmodell gewünscht hatten. Die beiden Modell Wir sind gespannt, ob die 24-08 ein Sondermodell für 2018 bleibt, als eine Variante beibehalten wird oder sogar die Custom 24 mit Fünfwegschalter verdrängen kann – und ob die Schaltung auch für die beliebte Custom 22 verfügbar wird.

Die verwendeten Humbucker bleiben die 2015 eingeführten 85/15, sie versprechen stärkere Bass- und Höhenanteile sowie ein sehr klares, definiertes Mittenbild als die in Jahren zuvor bekannten 59/09 und 57/08. Diese beiden, die eher vintage-orientiert klingen, sind übrigens seit 2017 erstmals als Zubehör frei erhältlich.

» PRS Wood Library Custom 24-08 kostet aktuell 4.999,00 Euro* (Stand 27.11.2017)

Ein Upgrade für die Mittelklasse

Für alle, die es noch nicht wissen: Auf Anraten eines der ersten PRS-Spieler, nämlich Carlos Santana, sollte das Unternehmen auch Gitarren anbieten, die für jüngere oder weniger gut verdienende Spieler erschwinglich sein sollten. Ursprünglich waren das recht einfache Gitarren mit günstigerer Hardware, Elektronik und Hölzern, gefertigt in Korea. Doch nach und nach entwickelt sich die gesamte Reihe zu bühnen- und studiotauglichen Instrumenten. Nicht nur, dass sie optisch an die USA-Modelle angeglichen werden, auch die Verarbeitungsqualität sowie die verbesserte Hardware machen die SE-Instrumente zu einer hochattraktiven Alternative für Anfänger und Profis.

Die neuen Modelle für 2018 sind nicht völlig neu, sondern Überarbeitungen bestehender Modelle. Gemeinsam habe alle SE-Modelle die Bestückung mit zwei Humbuckern, abgesehen von den Soapbar-Modellen mit zwei P90s. Auch die Farbpalette ist kleiner als die der Core Line, jedes SE-Modell ist in einem bis drei Finishs erhältlich.

SE Standard

Die Bezeichnung „Standard” bezieht sich auf die Holzauswahl des Korpus. Dieser besteht vollständig aus Mahagoni und hat keine Ahorndecke. Als SE-Standard-Modell bietet PRS Variationen der 245 (Les-Paul-ähnliches Modell mit 24,5 Zoll Mensur, fester Brücke und je zwei Ton- und Volumenreglern), Santana Signature (angelehnt an das Design der „echten” Santana) sowie Custom 24 (24 Bünde, 25 Zoll Mensur, ohne Ahorndecke) an. Dazu kommt 2018 die Multifoil-Variante der Standard 24. Das bezieht sich auf das Finish, das durch Überlagerungen von Lackschichten eine metallische Anmutung hat. PRS führte ein solches Design in den späten 80ern an und belebt es jetzt wieder.

Die beiden 24-Modelle bekommen, wie schon die SE-Custom-Reihe, die 85/15 „S” Tonabnehmer, die sich klanglich an den Originalen orientieren, aber günstiger gefertigt werden. Sie sind mit einem Dreiweg-Klingenschalter sowie einem Push-Pull-Tonpoti für Coilsplitting verdrahtet. Die 245 bleibt bei ihren klassisch angehauchten 245 „S”, die Santana bei den bekannten Santana „S” Tonabnehmern. Neu ist allen Standards das PRS-untypische Binding am Griffbrett. Außerdem tragen sie nun wie die SE Custom ein neues Logo auf der Kopfplatte, das stärker an die USA-Modelle erinnert. Kurzum: Eine deutliche Aufwertung der SE Standards, die jedoch weiterhin das unterste Preissegment bei PRS abdecken. Sprich, mehr Qualität und Optik für gleiches Geld.

SE Custom

Die SE Custom wurde zum Jahr 2017 umfassend überarbeitet. In diesem Jahr fokussiert man sich darauf, ihr einige Sondervarianten zu verpassen. Zunächst einmal kann man sie mit Decken aus Zebrawood und Spalted Maple erhalten. Letzteres ist natürlich auch Ahorn, allerdings vom Pilz zerfressenes und daher gänzlich anders gemasert, als man es gewöhnlich kennt. Beide Hölzer sind jedoch nur ein Furnier und daher bei weitem nicht so klangprägend wie die dicken Ahorndecken der USA-Modelle. Viel interessanter ist jedoch, dass es die SE Custom 24 nun auch als Linkshänder-Modell gibt! Die Lefties wird es freuen, das Kernmodell von PRS endlich in einer erschwinglichen Preisklasse vorzufinden.

Siebensaiter in Serie

Auf Basis der SE Custom gab es in den vergangenen Jahren gelegentlich siebensaitige Modelle. Nun bietet PRS mit der PRS SE SVN „Seven” eine eigenständige Siebensaitige in Serie an. Die Rezeptur der Custom 24 wird hier bewusst verlassen, um den Heavy-Ansprüchen gerecht zu werden. Die Holzkombination Mahagoni mit Ahorndecke und Mahagonihals bleibt, doch die Mensur ist auf 26,5 Zoll verlängert. Der Steg ist kein Tremolo (Vibrato...), sondern fest und führt die Saiten durch den Korpus. Das Halsprofil ist „Wide Thin“, also relativ flach und breit. Das ist keineswegs unangenehm, sondern ermöglicht problemfreies Greifen und schnelle Bewegungen entlang der gesamten Halslänge. Das Voicing der 85/15 „S“ wurde außerdem etwas an die Anforderungen der Basswiedergabe der tiefen H-Saite angepasst.

SE Chris Robertson

Der Frontmann und Lead-Gitarrist von Black Stone Cherry hat schon seit 2017 ein Signature-Modell in der SE-Reihe, das für 2018 jedoch etwas angepasst wurde. Robertson spielt übrigens tatsächlich SE-Modelle auf Tour, was für die exzellente Qualität dieser Instrumente spricht. Die Basis für sein Modell bildet die SE 245, allerdings mit einigen, wichtigen Abweichungen. Der Steg hat einzelne Reiter, die eine unabhängige Einstellung der Intonation ermöglichen. Das hat seinen Grund, denn während der übliche Steg ab Werk so gestaltet ist, dass er für die Standardstimmung eine perfekte Intonation bietet, wollte Robertson für seine verschiedenen Tunings die Möglichkeit einer individuellen Abstimmung haben.

Noch stärker ins Auge fällt die Auswahl der Tonabnehmer. Am Hals sitzt ein P90, am Steg ein Humbucker. Im letzten Jahr war dort ein originaler 57/08 aus der Core Line verbaut. Dieser wurde jetzt in eine 57/08 „S” Version umgewandelt. Wie immer hält sich PRS bedeckt, worin genau die Unterschiede bestehen. Festzustellen ist aber, dass dieser Pickup etwas mehr Straffheit und Power im Bass- und Mittenbereich bietet, was Robertsons Sound sicherlich zuträglich ist. Was auf den ersten Blick wie ein Downgrade wirkt, ist dem Einsatzzweck der Gitarre jedoch definitiv angemessen.

Modellpflege auf hohem Level

Bisher hält sich PRS mit spektakulären Neueinführungen für 2018 zurück, sondern betreibt eher Modellpflege und bietet Varianten bekannter Modelle. Das ist ein recht vorsichtiger Ansatz, zeigt aber, wie zufrieden Hersteller und Fans mit der aktuellen Auswahl sind. Wir warten mit Spannung, wie sich die Custom 24-08 im Vergleich zur klassischen Custom 24 verkauft. Die neuen SE's, so viel ist schon sicher, sind gegenüber den älteren Modellen deutlich aufgewertet und dürften von den Fans mit Begeisterung angenommen werden.

Informationen zum Hersteller:

Preise ermittelt am: 29.11.2017
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