Blasinstrumente

Limited Edition Altsaxophon von Selmer

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Von Conn-Selmer kommt die Limited Edition Altsaxophon, die von Adolphe SAX zum Pariser Saxophonbauer Henri Selmer führt.

Damit feiert das Unternehmen, das durch eine Verschmelzung der Steinway-Töchter Conn und Selmer entstand, gleichzeitig zwei Geburtstage: Adolphe Sax wäre im Erscheinungsjahr der Edition 200 Jahre alt geworden, Henri Selmer 130.

  1. Über die Limited Edition Altsaxophon
  2. Über Selmer Saxophone
  3. Selmer Altsaxophone: Vergleich der Super Action 80 Serien II und III

Über die Limited Edition Altsaxophon

Das Design des sehr besonderen Instruments ist eine Referenz an historische Modelle. So wurde der Klappenschutz mit einem Draht und Perlmutt-Rollen versehen, auch die Oktavklappe, das Mundstück und weitere Details erinnern an Saxophone der letzten 100 Jahre. Jedes Instrument der Serie (Preis: rund 5.800 Euro) erhält eine eigene Nummer, das Altsaxophon ist in Es gestimmt und weist einen Korpus, einen Schallbecher und den S-Bogen in Perl-Lack-Optik auf. Die Klappen sind versilbert, die Gravur ist eine Hommage an Adolphe Sax. Hinzu kommen das Mundstück mit Metallring und ein Etui "Prolight". Die Oktavklappe, der Korpus und der Drücker sind Hommages an Selmer, nämlich an das Modèle 22 und an das Balanced Action. Der Klappenschutz gemahnt wiederum an die Originalinstrumente von Adolphe Sax, während der Kleiderschutz ein neues Design erhielt. Rollen aus Perlmutt und vernickelte Drücker sowie Polster aus Weißleder ohne Resonatoren ergänzen den historischen Auftritt. Die Gravur illustriert Leidenschaften des Altmeisters Adolphe Sax. Es wurden Handzeichnungen seines Patents, eine Maschine seiner Werkstatt und der Londoner Crystal Palace - Ort der Weltausstellung 1851 und des großen Durchbruchs von Adolphe Sax - als Motive gewählt. Zum Lieferumfang gehören außerdem die S-Bogen Tasche, ein Herzschoner aus Grenadillholz und eine DVD "SAX Revolutions".

Über Selmer Saxophone

Henri Selmer hatte gemeinsam mit seinem Bruder Alexandre am Conservatoire de Paris Klarinette studiert. Damals wurden diese Instrumente und ihr Zubehör komplett per Hand gefertigt, Henri Selmer erwies sich dabei als besonders geschickt und konnte ab 1885 seine eigenen Mundstücke vermarkten. Sein Bruder ging derweil als Soloklarinettist in die USA, später unterstützte er dort mit einem eigenen Geschäft das Unternehmen von Henri, der in Paris geblieben war. Die kurz nach 1900 gegründete Selmer Company baute ab den 1920er Jahren auch Saxophone und begleitete damit die entstehende Jazzmusik. Auf Selmer-Instrumenten spielten unter anderem Louis Armstrong, Benny Goodman, John Coltrane, Coleman Hawkins und Harry James. Steinway übernahm die Firma 1995 und verschmolz sie 2003 mit einer weiteren Tochter - der C.G. Conn (Blechblasinstrumente) - zu Conn-Selmer. Die Marke Selmer blieb erhalten. Von ihr gibt es zahlreiche Erfolgsmodelle, die unglaublich gern gespielt werden.

Selmer Altsaxophone: Vergleich der Super Action 80 Serien II und III

Wer sich für Selmer Saxophone interessiert, wird nicht unbedingt für die tägliche Praxis ein Instrument der Limited Edition Altsaxophon spielen, wohl aber möglicherweise eines der Serien Super Action 80. Hier lohnt sich der Vergleich der Serien II und III. Letztere ist optisch erstklassig verarbeitet, erscheint in klassischer Goldlackoptik oder auch in schwarzer Lackierung, aber mit größerer Gravur, die bei Selmer in traditioneller Handarbeit entsteht. Von den Daumenstützen aus Kunststoff der Serie II hat sich die Nachfolgerserie verabschiedet, hier kommen Metalldaumenstützen zum Einsatz. Beide Modelle sind mit Metallresonatoren ausgestattet, bei der Serie III inzwischen ohne Niete. Diese Serie konnte ihre Vorgängerin nochmals leicht übertrumpfen, obgleich die Selmer Serie II das meistkopierte Saxophon seit seiner Ersterscheinung ist. Es führt noch die klassische Selmer-Tradition fort, doch Serie III ist eine komplette Neuentwicklung. Das Schwingungsverhalten wurde verbessert, die Cis-Ausgleichsklappe ist sehr leichtgängig, auch sonst erhielt die Mechanik Detailverbesserungen. Der typische Selmer-Klang blieb erhalten, die Serie III wurde aber runder und weicher. Ihr Klangcharakter ist unglaublich einheitlich und ausgeglichen, die Intonation wirkt perfekt. Die völlige Neukonstruktion darf daher uneingeschränkt begrüßt werden. Das sollten Saxophonisten wissen, die bei der Anschaffung nach wie vor die Wahl zwischen beiden Serien haben.

Informationen zum Hersteller:

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